Mittwoch, Februar 11, 2026
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Zwei Mitglieder der Bewegung „Gruppe-24“ wurden ausgeschlossen – sie reagieren auf die Entscheidung des Rates




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Der politische Rat der Bewegung „Gruppe-24“ hat zwei ihrer Mitglieder – Kurbanali Oripov (USA) und Mustafo Hayot (Frankreich) – aus den Reihen der Organisation ausgeschlossen.
Die Entscheidung wurde am 10. November 2025 auf der offiziellen Webseite guruhi24.net veröffentlicht.

In der Erklärung heißt es, der Beschluss sei „nach gründlicher Prüfung der Umstände und wegen der Nichteinhaltung der Satzungsanforderungen“ gefasst worden.
Laut dem Rat hätten die Betroffenen „ihre persönlichen Interessen über die gemeinsamen Interessen der Bewegung gestellt“.
Mit sofortiger Wirkung seien sie keine Vertreter der Bewegung mehr und trügen keine politische Verantwortung innerhalb der Organisation.

Kurbanali Oripov: „Meine Entscheidung ist persönlich und freiwillig“

In einer Reaktion auf Facebook schrieb Kurbanali Oripov bereits am 1. November, dass er die Bewegung auf eigenen Wunsch verlasse:

In den letzten Jahren habe ich mit Verantwortung in den Reihen der ‚Gruppe-24‘ gearbeitet und danke allen meinen Brüdern für die gemeinsame Arbeit.
Dennoch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich für meine weitere Tätigkeit mehr Unabhängigkeit und Freiheit brauche.
Das ist keine Frage von Konflikten, sondern nur eine persönliche Sichtweise und der Wunsch, selbständig weiterzumachen.

Oripov betonte, er bleibe den Mitgliedern der Bewegung dankbar und sei überzeugt, dass „unsere Wege und Formen des Kampfes unterschiedlich sein können“.

Mustafo Hayot: „Ich strebte weder nach Macht noch nach Ruhm“

Auch Mustafo Hayot äußerte sich zu dem Beschluss und erklärte, dass er nie persönliche Ambitionen verfolgt habe:

Ich hatte auf diesem schwierigen Weg niemals persönliche Ziele.
Ich wollte weder Macht noch Ruhm.
Mein einziges Ziel war stets, das Wohlgefallen Allahs zu erlangen, und nichts anderes.

Hintergrund

Während die Führung von „Gruppe-24“ als Begründung für den Ausschluss die „Missachtung der Satzung und die Verletzung gemeinsamer Prinzipien“ nennt, betonen die beiden ehemaligen Mitglieder, dass sie ihre politische Tätigkeit künftig unabhängig und eigenständig fortsetzen wollen.

„Gruppe-24“ ist eine der bekanntesten oppositionellen Bewegungen tadschikischer Exilaktivisten. Sie wurde 2014 in Tadschikistan verboten und setzt ihre Aktivitäten seitdem im Ausland fort.

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